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Lexikon Kunststofftechnik und Diagnostik

Das wiki-Lexikon Kunststofftechnik und Diagnostik wurde im August 2017 auf den Stand 6.0 gebracht.

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  A  
 
A-Bild - Das A-Bild ist die grundlegende Ergebnisdarstellung für jede Ultraschallprüfung und wird immer zur Auswertung bei problematischen Messergebnissen herangezogen.
 
 
 
ABBE-Refraktometer - Brechzahlbestimmung mit einem Refraktometer Ein für die Kunststoffprüfung gut geeignetes Refraktometer ist das temperierbare Zweiprismengerät nach ABBE.
 
 
 
Abrieb - Unter Abrieb versteht man den Materialverlust an der Oberfläche von Prüfkörpern oder Bauteilen durch eine abrasive mechanische Beanspruchung, die auftritt, wenn Oberflächen aufeinander einwirken.
 
 
 
adhäsive Energiefreisetzungsrate - Die adhäsive Energiefreisetzungsrate GaIc spiegelt ausschließlich den  Energieanteil wider, der für die Trennung zweier versiegelter Folien aufgewendet werden muss und ist bei elastisch-plastischem Werkstoffverhalten anwendbar.
 
 
 
akustische Emission - Akustischen Emissionen (Schallemissionen, kurz SE) sind elastische Spannungswellen, die im Werkstoffvolumen durch Spannungskonzentrationen, mikromechanische Schädigungsprozesse, Rissbildung und Rissausbreitung und dergleichen entstehen und sich ausbreiten.
 
 
 
akustische Resonanzanalyse - Die akustische Resonanzanalyse dient zur Erkennung von Inhomogenitäten und Fehlstellen (Gefügefehler, Einschlüsse, Risse) in Prüfobjekten, die nach einer äußeren Anregung (Schlag, Stoß) in ihren Resonanzfrequenzen schwingen.
 
 
 
Alpha-Rockwellhaerte - α-Rockwellhärte (HRα)Obwohl das Rockwell-Härtemessverfahren ursprünglich nur für metallische Werkstoffe (HRC, HRB usw.) ausgelegt war, existieren derzeit auch Skalen und Belastungen, mit denen die Eignung auch für polymere Werkstoffe (HR15Y, HR30Y mit 15 und 30 kg Belastung) gegeben ist.
 
 
 
Alterung - Unter Alterung versteht man die Gesamtheit aller im Laufe der Zeit in einem Material irreversibel ablaufenden chemischen und physikalischen Vorgänge.
 
 
 
anisotrope Deformation - In einer Vielzahl von Kunststoffen ist der Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung schon bei kleinen Deformationen nichtlinear (Bild a).
 
 
 
Antriebe für Materialprüfmaschinen - siehe auch servohydraulischer AntriebHybridantriebelektromechanischer Antrieb Der Antrieb einer Materialprüfmaschine für die Werkstoff-, Bauteil- und Funktionsprüfung gehört neben der Beanspruchungseinrichtung (Lastrahmen)der Prüfkörperhalterungdem Mess-, Steuer- und Regelsystem undder Auswerteeinheit (PC und Prüfsoftware) zu den wichtigsten Funktionsgruppen, die in gegenseitiger Beeinflussung die Qualität und die Anwendungsbreite einer Universalprüfmaschine bestimmen.Man unterscheidet folgende Antriebsarten: elektromechanischer Antriebservo-hydraulischer Antriebelektro-dynamischer Antriebpneumatischer AntriebHybridantrieb (z.B.
 
 
 
Anwendungsgrenzen des Äquivalentenergiekonzeptes - Das Äquivalentenergiekonzept beruht auf der Annahme, dass die Kraft-Kraftangriffspunktverschiebungs-Kurven geometrisch ähnlicher, aber unterschiedlich dicker Prüfkörper auf einer gemeinsamen Kurve liegen.Zur Verdeutlichung der Aussagekraft des Äquivalentenergiekonzeptes und damit der Grenzen seiner Anwendbarkeit werden zwei konkrete Beispiele betrachtet [1]. Experimentelle Ergebnisse: Bild 1:     Abhängigkeit der maximalen Bruchkraft Fmax und der pseudoelastischen Kraft  (a) und der maximalen Durchbiegung fmax vom Faservolumenanteil für PE-HD + GF-Verbunde (b) Zur Bestimmung bruchmechanischer Kennwerte der kritischen Spannungsintensitätsfaktoren  gelten die nachfolgend aufgeführten Bestimmungsgleichungen:LEBM:  LEBM mit Kleinbereichsfließen:  Äquivalentenergiekonzept:  Die Gleichungen für die Geometriefunktionen sind unter Äquivalentenergiekonzept, Grundlagen aufgeführt.Experimentelle Ergebnisse:  Bild 2: Abhängigkeit der verschiedenen kritischen Spannungsintensitätsfaktoren vom Faservolumenanteil für PE-HD + GF-VerbundeAus der vergleichenden Betrachtung von Bild 1 und Bild 2 wird deutlich, dass der kritische Spannungsintensitätsfaktor eine kraft- bzw.
 
 
 
Auflagerabstand - Der Auflagerabstand, auch als Stützweite bezeichnet, ist der geometrische Abstand der den Prüfkörper tragenden Widerlager im Biegeversuch, gemessen in der Mitte der Widerlager.Beim quasistatischen Biegeversuch tritt im Prüfkörper neben der Normalspannung zusätzlich eine Schubspannung auf, die die Kennwertermittlung im Biegeversuch beeinflussen kann.
 
 
 
Auflösung - Die Auflösung ist die kleinste feststellbare Änderung eines gemessenen Parameters.
 
 
 
Aufschlagimpuls - Das Auftreten eines durch die Massenträgheit hervorgerufenen Aufschlagimpulses (auch als Trägheitskraft bezeichnet), der dem tatsächlichen Verformungsverhalten überlagert ist, stellt in der Werkstoffprüfung bei dynamischen Beanspruchungen ein mess- und auswertetechnisches Problem dar.
 
 
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  B  
 
Barcol-Härte - Das Barcol-Härtemessverfahren ist insbesondere für die Messung der Härte an glasfaserverstärkten Kunststoffen, Duroplasten und harten thermoplastischen Materialien ausgelegt.
 
 
 
Bauteilversagen - Ein Bauteilversagen (siehe Bild) tritt dann auf, wenn das Eigenschaftsprofil des Werkstoffes (physikalische, mechanische, thermische und chemische Eigenschaften) nicht mit dem Anforderungsprofil des Bauteils übereinstimmt.  Bild: Gewaltbruch eines Rohres aus Polyamid Schäden an Bauteilen aus Kunststoffen treten meist in Form von Deformationen, Rissbildungen, Verfärbungen und Brüchen auf, wobei eine der häufigsten Versagensursachen der Sprödbruch – das katastrophale Versagen des Bauteils – ist.
 
 
 
Biegebeanspruchung - Die Biegebeanspruchung entspricht einer der häufigsten, in der Praxis auftretenden Beanspruchungsarten und besitzt deshalb eine große Bedeutung für die Kennwertermittlung an Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen.
 
 
 
Bio-Kunststoffe - Kunststoffe haben die Welt verändert. Die polymeren Alleskönner haben zu völlig neuen Produkten geführt, den technologischen Fortschritt wie kaum ein anderes Material vorangetrieben und den Ingenieuren neue Perspektiven zur Umsetzung ihrer Ideen eröffnet.
 
 
 
Brechungsgesetz - (von Schallwellen) Schallwellen werden an Grenzflächen gebrochen bzw. reflektiert.
 
 
 
Brechzahl - auch Brechungsindex Für viele Anwendungen von Kunststoffen sind deren optische Eigenschaften von besonderer Bedeutung.
 
 
 
Bruch - Definition - Die gefährlichste werkstoffseitige Versagensursache ist der Bruch. Das ist die zum Verlust der Tragfähigkeit führende Werkstofftrennung im makroskopischen Bereich.
 
 
 
Bruchflächenanalyse - Die Bruchflächenanalyse lässt erste Rückschlüsse auf die Versagensart und die Bedingungen zu, unter denen das Versagen eingetreten ist.
 
 
 
Bruchmechanik - siehe auch Prüfung, bruchmechanische Die Bruchmechanik geht davon aus, dass der Bruch eines Bauteils und damit des Werkstoffes infolge der Ausbreitung von Rissen unter statischer und dynamischer Belastung auftritt.
 
 
 
Bruchmechanische Prüfung - siehe auch Bruchmechanik Zur Ermittlung bruchmechanischer Kennwerte für Kunststoffe und Elastomere können unterschiedliche experimentelle Verfahren angewendet werden.
 
 
 
Bruchsicherheitskriterium - Die Bruchsicherheit eines Bauteiles gilt für den Fall der Sicherheit gegen instabile Rissausbreitung als gegeben, wenn das KriteriumKI  ≤  KIcKIc    Bruch- oder Risszähigkeit des Werkstoffeserfüllt ist.
 
 
 
Bruchverhalten der Teilchenverbunde - Eine Möglichkeit zur Modellierung der Brucharbeit, die bei instabiler Rissausbreitung und elastisch-plastischem Werkstoffverhalten in teilchengefüllten Thermoplasten verrichtet wird, zeigt das Modell von Bohse [1, 2].
 
 
 
Bruchverhalten von Kunststoffen - Polymere Werkstoffe zeigen je nach Typ und Beanspruchungsbedingungen ein sehr unterschiedliches Bruchverhalten.
 
 
 
Bruchverhalten von Kurzfaserverbunden - Einsatz und Anwendungsgrenzen von Kurzfaserverbundwerkstoffen sind von der Forderung nach möglichst präziser Vorausbestimmung der zu erwartenden Verbundeigenschaft mitbestimmt.
 
 
 
Buchholz-Härte - Die Härtemessung nach Buchholz wird zur Beurteilung der Härte von polymeren Beschichtungsstoffen (Lacke) entsprechend DIN EN ISO 2815 verwendet.
 
 
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  C  
 
CAMPUS® - Die Datenbank  CAMPUS®  (http://www.campusplastics.com) ist die wichtigste Datenbank mit Kunststoffkennwerten und Kennfunktionen, da sie von vielen Rohstofflieferanten des In- und Auslandes (zur Zeit ca.
 
 
 
Charpy, G. A. A. - Georges Augustin Albert Charpy (1865-1945) war ein französischer Technikwissenschaftler, der den nach ihm benannten Schlagversuch (siehe Schlagbiegeversuch, Charpy) entwickelt hat. Im Juni 1901 veröffentlichte er seine bedeutsame Arbeit „Testing of Metals by Impact Bending of Notched Bars“ in „Mémoires de la Société des Ingénieurs Civils de France” sowie im September 1901 beim "Congress of the International Association for Testing Materials" in Budapest.
 
 
 
Crazing - siehe auch Deformationsmechanismen, mikromechanische Die Normalspannungsfließzonenbildung erfolgt bei niedrigen Beanspruchungen.
 
 
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  D  
 
Dauerfestigkeit - Das Ziel eines Dauerschwing- oder Ermüdungsversuchs besteht in der Ermittlung einer Dauerschwingfestigkeit oder kurz Dauerfestigkeit σD genannt.
 
 
 
Dauerschwingversuch - Beispiele - Bei einer Biegebeanspruchung entsteht die Wärme am Ort der größten Spannungen, also der Oberfläche, bei gleichzeitig leichterer Wärmeableitung.
 
 
 
Dauerschwingversuch - Einflüsse - In Polymeren verschiebt sich die Wöhlerkurve (S-N-Kurve) durch Kerben, Bindenähte, erhöhte Frequenzen, größeren Querschnitt und mediale Beanspruchungen zu niedrigeren Belastungsgrenzen.
 
 
 
Dauerschwingversuch - Regelung - Die Regelung von Dauerschwingversuchen ist insofern kompliziert, da einerseits die Amplitude (Spannungs- oder Dehnungsausschlag) geregelt werden muss, andererseits bei Kunststoffen infolge der Relaxation oder Retardation die Mittelspannung abnimmt oder die Mitteldehnung zunimmt.
 
 
 
Dauerschwingversuch - thermisches Versagen - Die bei einer sinusförmigen Beanspruchung im Dauerschwingversuch je Volumeneinheit aufzubringende Arbeit setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, der elastisch gespeicherten Arbeit W', die bei Entlastung als mechanische Arbeit zurückgewonnen wird, und der Verlustarbeit W", die in Wärme umgewandelt wird. Die Verlustarbeit, bezogen auf 1 Schwingspiel, ergibt sich zu oder aber je Zeiteinheit zu Der Verlustwinkel δ ist bei Polymeren im Allgemeinen kleiner als 15°.
 
 
 
Druckversuch - Der Druckversuch dient der Beurteilung des Werkstoffverhaltens bei einachsiger Druckbeanspruchung, wobei als Prüfkörper rechtwinklige Prismen, Zylinder oder Rohre verwendet werden können. Obwohl eine Vielzahl unterschiedlicher, werkstoffseitig orientierter Normen für die Prüfung der mechanischen Eigenschaften unter uniaxialer Druckbeanspruchung existiert, hat der Druckversuch – von einigen Spezialfällen abgesehen – grundsätzlich nicht die Bedeutung erlangen können, wie zum Beispiel der Zug- oder Biegeversuch oder die Prüfung der Härte. Dieser Sachverhalt ist durch die relativ geringe Praxisrelevanz der Druckbeanspruchung begründet, so dass sich die Anwendung des Druckversuches auf spezielle Anwendungsfälle und/oder ausgewählte Werkstoffe beschränkt.
 
 
 
DSC - Mit der dynamischen Differenzkalorimetrie (DSC) als Methode der thermischen Analyse wird die Wärmemenge bestimmt, die bei einer physikalischen oder chemischen Umwandlung eines Stoffes aufgebracht werden muss oder entsteht.
 
 
 
Durchgangswiderstand - Der Durchgangswiderstand ist der Quotient einer zwischen zwei Elektroden angelegten elektrischen Spannung und der zwischen diesen Elektroden gemessenen Stromstärke. An den Prüfkörper werden an gegenüberliegenden Flächen zwei Elektroden angelegt, die verschiedene Geometrien besitzen können.
 
 
 
Durchstoßversuch - Der instrumentierte Durchstoßversuch nach DIN EN ISO 6603-2 bzw. ISO 7765-2 wird zur Bestimmung des mehrachsigen Stoßverhaltens von festen Kunststoffen bzw.
 
 
 
Dynstat - Die Quantifizierung der Zähigkeitseigenschaften mit Hilfe des Schlagbiegeversuches in DYNSTAT-Anordnung wird bevorzugt dann angewendet, wenn nur geringe Materialmengen zur Verfügung stehen (z.B.
 
 
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  E  
 
effektive Risslänge - Bei makroskopisch sprödem Bruchverhalten  kommt es häufig durch die Spannungsüberhöhung vor der Rissspitze zu plastischen Vorformungen, d.h.
 
 
 
Eindruckbruchmechanik - Die Eindruckbruchmechanik ist ein spezielles Verfahren der linear-elastischen Bruchmechanik, deren Anwendung auf sehr spröde Werkstoffe, meist Keramiken oder Gläser, seltener auch Thermoplaste oder Duromere bzw.
 
 
 
Elastizität - (von Kunststoffen) Die meisten Werkstoffe, oder besser gesagt die Formkörper daraus, zeigen unter bestimmten Voraussetzungen ein elastisches Verhalten, das heißt bei Belastung dehnen sie sich aus, bei Entlastung geht die Dehnung wieder zurück.Handelt es sich um eine momentan reversible Verformung, so spricht man von idealer Elastizität.
 
 
 
Elastomerwerkstoffe - Elastomere sind inkompressible, vernetzte Polymerwerkstoffe, die unterhalb ihrer meist deutlich unter 0 °C liegenden Glastemperatur glasartig erstarren, selbst bei hohen Temperaturen nicht viskos fließen und im Bereich zwischen ihrer Glas- und Zersetzungstemperatur elastisch verformbar sind.
 
 
 
elektrische Durchschlagfestigkeit - Die Durchschlagfestigkeit ist jene elektrische Feldstärke, bei der die Leitfähigkeit eines Isolators um mehrere Größenordnungen ansteigt.Zur Prüfung wird der Isolationswerkstoff zwischen zwei Elektroden geklemmt, an die eine elektrische Spannung angelegt wird.
 
 
 
Elektro-mechanischer Antrieb - Ein elektromechanischer Antrieb ist eine der möglichen Antriebsarten für Universalprüfmaschinen bei quasistatischer Beanspruchung.
 
 
 
Energiebilanz - Kontrolle der Energiebilanz im instrumentierten Kerbschlagbiegeversuch (IKBV)Eine notwendige Voraussetzung für die unverfälschte Erfassung von Schlagkraft-Zeit- bzw.
 
 
 
Entflammbarkeit - Die Entflammbarkeit ist die Fähigkeit eines Kunststoffes, bei festgelegten Prüfbedingungen unter einer Flamme zu brennen. Der Begriff Entflammbarkeit ist wegen der Komplexität des chemisch-physikalischen Geschehens nicht allgemein definierbar, sondern nur aussagekräftig im Zusammenhang mit der jeweiligen Prüfmethode und den herrschenden Prüfbedingungen. Dieses Prüfverfahren ist ein Vorauswahlverfahren zur Beurteilung des Verhaltens von festen elektrotechnischen Isolierstoffen bei der Einwirkung von Zündquellen.
 
 
 
Entropieelastizität - Die Entropieelastizität bringt das Bestreben der Makromoleküle zum Ausdruck, nach einer Verformung in den entropisch günstigsten Zustand, den Knäuelzustand, zurückzukehren.
 
 
 
Ermüdung - ErmüdungIm praktischen Einsatz sind Bauteile neben statischen Beanspruchungen häufig auch schwingenden Belastungen ausgesetzt.
 
 
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  F  
 
Faser-Matrix-Haftung - Bei faserverstärkten thermoplastischen Kunststoffen hat die Ankopplung der Fasern an die Matrix einen großen Einfluss auf die Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften.
 
 
 
Fließbruchmechanik - Beim makroskopisch spröden Bruch eines Bauteils entsteht häufig die kritische Fehlergröße durch ein stabiles Risswachstum vorhandener Anrisse.
 
 
 
Frequenzgangkontrolle - Kontrolle des Frequenzganges im instrumentierten Kerbschlagbiegeversuch (IKBV) Eine notwendige Voraussetzung für die unverfälschte Erfassung des Zusammenhanges zwischen Schlagkraft und Zeit beziehungsweise  Durchbiegung ist die Kontrolle des Frequenzganges.
 
 
 
FTIR - Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie - Die FTIR-Spektroskopie (oft auch nur IR-Spektroskopie genannt) ist eine der wichtigsten Methoden zur Identifizierung und Strukturaufklärung von Kunststoffen.
 
 
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  G  
 
Geometriefunktion - Die endliche Geometrie eines jeden Bauteils und Prüfkörpers sowie die Rissgeometrie werden in der bruchmechanischen Werkstoffprüfung durch die Einführung einer Geometriefunktion f (a/W) berücksichtigt, womit der von Irwin eingeführte Spannungsintensitätsfaktor K in der Form (1) geschrieben werden kann.
 
 
 
Glastemperatur - Die Glastemperatur Tg ist die Temperatur des so genannten Glasübergangs, bei dem ein anorganisches oder organisches Glas bei Temperaturerhöhung vom Glaszustand in einen werkstoffabhängig flüssigen bis gummiartigen Zustand übergeht (ausgenommen Duromere).
 
 
 
Glühdrahtprüfung - Die Glühdrahtprüfung ist eine Prüfung von Kunststoffplatten oder -bauteilen auf Entflammbarkeit.
 
 
 
Griffith, A. A. - Der Brite Alan Arnold Griffith (1893–1963) studierte „Mechanical Engineering“ und promovierte auch an der Universität Liverpool.
 
 
 
Grundlagen des Äquivalentenergiekonzeptes - Das Äquivalentenergiekonzept von Witt und Mager [1, 2] ist hinsichtlich seiner Aussagemöglichkeiten in die linear-elastischen Methoden der Bruchmechanik einzuordnen [3].
 
 
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  H  
 
Haerte - " Die Härte eines Werkstoffes ist der Widerstand, der dem Eindringen eines anderen, härteren Körpers entgegengesetzt wird." Dies ist die Definition, die Herr Martens im Jahr 1908 für den teilweise relativ weit gefassten Begriff formulierte.
 
 
 
Härte - Regelungsarten - Bei den registrierenden Härtemessungen unterscheidet man unabhängig vom Anwendungsbereich (Nano-, Mikro- oder Makrohärte) drei unterschiedliche Regelungsarten bei der Versuchsdurchführung. Die konventionelle Versuchsdurchführung beinhaltet normalerweise einen Belastungsvorgang bis zu einer vorgegebenen Eindringtiefe oder Prüfkraft dem sich anschließend der Entlastungsvorgang ohne Zeitverzögerung anschließt.
 
 
 
Härteprüfung - Folgende konventionelle Härteprüfverfahren sind im Rahmen der Kunststoffprüfung bekannt: Barcol-HärteprüfungBuchholz-HärteprüfungIRHD-HärteprüfungKnoop-HärteprüfungKugeldruckhärteprüfungRockwell-HärteprüfungShore-HärteprüfungVickers-Härteprüfung Welches Härteprüfverfahren angewendet werden kann bzw.
 
 
 
HDT - Das Ziel der Wärmebeständigkeitsmethode HDT besteht in der Bestimmung einer Wärmebeständigkeitstemperatur, die methodisch bedingt quantitativ nicht mit der Hilfe andere Methoden experimentell ermittelten Temperaturen übereinstimmt [1].Die Heat-Distortion-Temperature-(HDT)-Prüfung wird nach der DIN EN ISO 75 1-3 durchgeführt [2].
 
 
 
HF-Bild - Eine einfache bildgebende Auswertemethode der Ultraschallprüfung ist das HF-Bild eines Ultraschallsignals, welches vom Messgerät selbst ausgegeben wird (Bild 1).
 
 
 
hochauflösende Kernresonanzspektroskopie - Die hochauflösende NMR-Spektroskopie in Lösung liefert sehr schmale Resonanzlinien, deren exakte Lage und Feinstruktur durch die chemische Umgebung der Kerne beeinflusst wird. Ihr Einsatz in der Polymeranalytik gestattet die Bestimmung der Taktizität – mit keiner anderen Methode können stereochemische Mikrostrukturen so gut aufgelöst werden. Bei Homopolymeren kann zudem die Häufigkeit verschiedener konfigurativer Monomer-Triaden ermittelt werden, bei Copolymeren zusätzlich die Komposition sowie die konfigurative und kompositive Sequenzlängenverteilung.
 
 
 
Hybrid-Antrieb - .
 
 
 
Hybride Methoden - Beispiele - (
 
 
 
Hybride Methoden der Kunststoffdiagnostik - i
 
 
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  I  
 
IKBV - Der instrumentierte Kerbschlagbiegeversuch (IKBV) ist ein in der Werkstoffentwicklung und -optimierung zunehmend angewendetes Verfahren der mechanischen Werkstoffprüfung bzw.
 
 
 
IKZV - Der instrumentierte Kerbschlagzugversuch (IKZV) wird mit dem Ziel der Bestimmung bruchmechanischer Kennwerte von Folien und Elastomeren, jedoch auch von thermoplastischen Kunststoffen, durchgeführt.
 
 
 
Implantatprüfung - Die Prüfung von Implantaten (von lat. in-„hinein“ und plantare „pflanzen“) und speziell implantierten Prothesen hat eine ständig wachsende Bedeutung erhalten.
 
 
 
Indenter - auch Eindringkörper Bei der konventionellen und registrierten Härtemessung lassen sich neben den weit verbreiteten kugel- und kegelförmigen Eindringkörpern (Indentern) auch vorteilhaft pyramidenförmige Indenter einsetzen.
 
 
 
Instrumentierung - Unter Instrumentierung wird die Ausrüstung von häufig nicht-instrumentierten Werkstoffprüfgeräten wie zum Beispiel Pendelschlagwerken und Härteprüfsystemen mit Kraft- und Wegmesstechnik (Piezokraftaufnehmer, Dehnmessstreifen) verstanden.
 
 
 
IRHD-Härte - Das IRHD (International Rubber Hardness Degree)-Härteprüfverfahren wurde speziell für Elastomere und thermoplastische Elastomere entwickelt, bei dem die Gesamtdeformation bei kleinen Belastungen zur Kennwertgewinnung genutzt wird.
 
 
 
IZOD -
 
 
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  J  
 
J-Integral-Konzept - J-Integral-Konzept Das J-Integral hat auf Grund der energetischen Betrachtung des Bruchvorganges für Kunststoffe eine große Bedeutung erlangt [1, 2].
 
 
 
JTJ-Konzept - (JTJ – Konzept) Der Bruch von Kunststoffen wird in vielen Fällen durch stabiles Risswachstum initiiert.
 
 
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  K  
 
Kerbempfindlichkeit - Die Schlagzähigkeit, ermittelt an ungekerbten, und die Kerbschlagzähigkeit, ermittelt an gekerbten Prüfkörpern eines Kunststoffes, sind für die Bewertung von Bauteilen von besonderer technischer Relevanz.
 
 
 
Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy -
 
 
 
Kernresonanzspektroskopie - Definition - Die Kernresonanzspektroskopie (NMR von engl. nuclear magnetic resonance) ist eine der wichtigsten spektroskopischen Methoden, die aufgrund der Vielzahl der Wechselwirkungen der Kernspins untereinander und mit ihrer Umgebung genaue Informationen aus dem Innersten der Materie liefert.
 
 
 
Klangprüfung - Eines der ältesten zerstörungsfreien Prüfverfahren ist die Klangprüfung. Dabei wurde mit einem Hammer auf das Werkstück (meistens Metall) geschlagen.
 
 
 
Knoophärte - Das Härteprüfverfahren nach Knoop wurde 1939 von Knoop, Emerson und Peters in die Werkstoffprüfung eingeführt.
 
 
 
Komplexe Beanspruchung - Komplexe Beanspruchung – GrundbeanspruchungDie Beanspruchungen, denen Werkstoffe während des Gebrauchs zeitweilig oder auch ständig ausgesetzt sein können, sind sehr verschiedenartig.
 
 
 
Komplexität von Schadensfällen - Ein Schaden ist definiert als Veränderungen an einem Bauteil, durch die seine vorgesehene Funktion wesentlich beeinträchtigt oder unmöglich gemacht wird, wobei die Schadensursache die Summe der schadensauslösenden Einflüsse ist.In der Schadensanalyse wird vom Schadensbild - den augenscheinlichen Schadensphänomenen - auf die Schadensart und die Schadensursache geschlossen.
 
 
 
konventioneller Schlagzugversuch - (auch Kerbschlagzugversuch, konventioneller) Das Ziel des konventionellen Schlagzugversuches nach DIN EN ISO 8256 „Kunststoffe – Bestimmung der Schlagzugzähigkeit“ besteht darin, das Verhalten von Prüfkörpern unter verhältnismäßig hoher Schlaggeschwindigkeit zu untersuchen und die Zähigkeit bzw.
 
 
 
Kopplung SEA/KBV - Im Bild ist ein Beispiel einer Untersuchung gezeigt, bei dem der instrumentierte Kerbschlagbiegeversuch (IKBV) mit der Schallemissionsanalyse (SEA) zur Registrierung der akustischen Emissionen gekoppelt wurde.
 
 
 
Korrespondenzprinzip - Das Korrespondenzprinzip leitet sich aus dem Boltzmann’schen Superpositionsprinzip ab.
 
 
 
Kraftmesstechnik - Die registrierten Messgrößen des Zugversuches sind die Kraft F und die Verlängerung Δl.
 
 
 
Kriechwegbildung - Die Kriechwegbildung bezeichnet die fortschreitende Ausbildung leitender Pfade, die an der Oberfläche und/oder im Innern eines festen Isolierstoffes infolge von zusammenwirkenden Effekten durch elektrische Beanspruchung und elektrolytische Verunreinigung gebildet werden. Bei dieser Prüfung wir der Widerstand von Kunststoffen gegen Kriechwegbildung ermittelt.
 
 
 
Kristallinität - Unter Kristallinität, auch Kristallisationsgrad genannt, versteht man den prozentualen Anteil an kristallinen Bereichen am Gefügeaufbau einer teilkristallinen Polymers.
 
 
 
Kugeldruck-Härte - Für die Bestimmung der Härte an Kunststoffen wurde das Kugeleindruckverfahren eingeführt.
 
 
 
Kunststoff-Prüfung - auch "Kunststoffprüfung" Die Bezeichnung des Wissensgebietes erfolgte in der Literatur zunächst noch relativ uneinheitlich als "Werkstoffprüfung der Hochpolymere", "Plastwerkstoffprüfung" oder "Polymerwerkstoffprüfung", wobei das darunter zu verstehende Sachgebiet inhaltlich definiert war.
 
 
 
Kunststoffbauteil - Dimensionierung von Kunststoffbauteilen Für den Konstrukteur von Erzeugnissen aus Kunststoffen besteht in zunehmenden Maße die Aufgabe darin, die Werkstoffauswahl, die Dimensionierung und Konstruktion sowie die Gestaltung von  Bauteilen mit wissenschaftlich begründeten, kunststoffspezifischen Arbeitsmethoden durchzuführen. Die gegenwärtige Vorgehensweise bei der Dimensionierung von Bauteilen aus Kunststoffen ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Festlegung der beanspruchten Querschnitte und ihrer Geometrie zulässige Spannungen σzul oder zulässige Verformungen εzul als Entscheidungskriterien dienen.
 
 
 
Kurzzeichen Kunststoffe - Die Kurzzeichen für Kunststoffe basieren häufig auf den in ihnen enthaltenen Basispolymeren.
 
 
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  L  
 
Laser-Doppelscanner - Der Laser-Doppelscanner ist ein spezielles Laserextensometer, welches im Transmissionsmodus arbeitet und für die quasistatische bruchmechanische Zähigkeitscharakterisierung (siehe Bruchmechanische Prüfung) entwickelt wurde.
 
 
 
Laser-Längs-Quer-Scanner - Bild: Funktionsweise des Laser-Extensometers zur Ermittlung der lokalen Längsdehnung Technische Daten Halbleiterlaser-Diode 670 nm mit 4 bis 6 mW konstante Leistung Scanner: Winkel- oder Prismen-Rotationsscanner Messzeit/Scan = 3 ms bei einer Messrate n-fach von 3 ms Auflösung Winkelscanner = 1–3 μm, Prismenscanner = 0,08 μm Objektabstand 100 bis 300 mm, vorzugsweise 200 mm Messbereich Winkelscanner = 160 mm, Prismenscanner = 60 mm Reflektoranzahl = 2 bis 63, Reflektorabstand frei wählbar, minimal 1 mm Applikation mit Folienmaske, Siebdruck, Air Brush, Tampondruck o.a.
 
 
 
Lastrahmen - Lastrahmen für Materialprüfmaschinen gibt es in verschiedenartigen konstruktiven Ausführungen.
 
 
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  M  
 
Makroschädigungsgrenze - .
 
 
 
Martens - Adolf Karl Gottfried Martens (1850–1914) war ein deutscher Werkstoffkundler, Materialprüfer, Metallurg und Ingenieur.MARTENS studierte Maschinenbau, wurde 1879 zum Professor an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg berufen und 1884 Direktor des Materialprüfamtes in Dahlem.
 
 
 
mechanische Beanspruchung - Durch äußere Kräfte/ Belastungen werden in Baueilen/ Konstruktionen örtliche Beanspruchungen in Form von Spannungen, Momenten, Dehnungen oder Verschiebungen hervorgerufen.
 
 
 
Messabweichung - Eine genaue Kenntnis der Ursachen von systematischen oder zufälligen Messabweichungen ist von zentraler Bedeutung für die Richtigkeit und Präzision von Messverfahren.
 
 
 
Messgröße - Eine Messgröße ist eine physikalische Größe, die durch einen Messvorgang ermittelt wird.
 
 
 
Messwertgenauigkeit - Die Differenz zwischen einem gemessenen Wert eines Signals und dem „tatsächlichen“ Wert wird als Genauigkeit bezeichnet.
 
 
 
mikromechanische Deformationsmechanismen - Crazing gehört zu den mikromechanischen Deformationsmechanismen.Die Normalspannungsfließzonenbildung erfolgt bei niedrigen Beanspruchungen.
 
 
 
Mikroprüftechnik - Für die volle Funktionsfähigkeit von Mikrokomponenten und -systemen und eine geeignete Werkstoffauswahl ist eine umfassende und genaue Kenntnis der Werkstoffeigenschaften von großer Bedeutung.
 
 
 
Mikroschädigungsgrenze - Die Kenntnis der Mikroschädigungsgrenze von Kunststoffen besitzt für eine ereignisbezogene Interpretation der Deformationsphasen von Beanspruchungsversuchen  (insbesondere quasistatischer Zugversuch, Biegeversuch, instrumentierter Kerbschlagbiegeversuch) sowie die Dimensionierung von Kunststoffbauteilen (Schädigungsmechanik) eine besonders große Bedeutung.Als Mikroschädigungsgrenze bezeichnet man einen Bereich, in dem erste durch Belastungen induzierte irreversible Schädigungen auftreten, die zu meist unsichtbar sind und im Spannungs-Dehnungs-Diagramm sich nicht durch einen veränderten Habitus auszeichnen.Als quantitativer Kennwert für die Erfassung des Beginns der Mikroschädigung ist die Spannung bzw.
 
 
 
Mikrozugprüfung - Der Zugversuch an Mikrozugprüfkörpern (Länge: 15 mm, Durchmesser: < 0,5 mm, Querschnitt: 1 mm2) unter Verwendung konventioneller Prüfeinrichtungen ist auf Grund des dominanten Auftretens von Einspanneffekten wie Querkräfte und Biegeeinfluss schwierig zu realisieren.
 
 
 
Mohs - Carl Friedrich Christian Mohs (1773-1839) war ein deutsch-österreichischer Mineraloge und gilt als Mitbegründer der wissenschaftlichen Mineralogie und speziell der Kristallographie.
 
 
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  N  
 
NMR - Die NMR-Spektroskopie ist eine der leistungsfähigsten Methoden zur Strukturaufklärung organischer Verbindungen und in der modernen chemisch-physikalischen Analytik nicht mehr wegzudenken.
 
 
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  O  
 
Oberflächenwiderstand - Der Oberflächenwiderstand ist der Quotient einer zwischen zwei Elektroden auf einer Oberfläche eines Prüfkörpers angelegten Spannung und der Stromstärke zwischen den Elektroden. Die elektrische Spannung, die üblicherweise eine Gleichspannung ist, wird innerhalb einer gegebenen Zeitspanne angelegt.
 
 
 
ortsaufgelöste Kernresonanzspektroskopie - Ortsaufgelöste NMR-Spektroskpie wird auch als NMR-Bildgebung oder MRI (engl. magnetic resonance imaging) bezeichnet und vorrangig als bildgebendes diagnostisches Verfahren unter dem Begriff MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) in der Medizin eingesetzt. Die Vorteile der Methode wie die zerstörungsfreie Untersuchung der Probe, die beliebige Wahl der Schnittebene und die Vielzahl von Kontrastmöglichkeiten beim Erzeugen der Bilder erlauben auch eine vielfältige Anwendung auf dem Gebiet der Materialforschung. Ortsaufgelöste Untersuchungen dienen der Sichtbarmachung von Inhomogenitäten in Struktur und Dynamik polymerer Materialien.
 
 
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  P  
 
Peeltest - Zur Charakterisierung des Peelverhaltens von Folien aus Kunststoff oder Metall, sowie Metall-Kunststoff-Verbunden stehen der T-Peeltest in Anlehnung an ASTM D 1876 „Standard Test Method for Peel Resistance of Adhesives (T-Peel Test)“ und der Fixed-Arm Peeltest in Anlehnung an den ESIS TC4 Normvorschlag „Peel Testing of Flexible Laminates“ zur Verfügung.
 
 
 
Phasengrenzfläche - Grenzen Volumenbereiche unterschiedlicher Struktur und/oder verschiedener Zusammensetzung (unterschiedliche Phasen) aneinander, so entstehen Phasengrenzflächen.
 
 
 
Polarisationsoptische Untersuchung - Zur Ermittlung der Lage von z.B. Bindenähten und/oder des verarbeitungsbedingten inneren Spannungszustandes spritzgegossener transparenter Bauteile aus thermoplastischen Kunststoffen werden polarisationsoptische Untersuchungen angewandt.
 
 
 
Prüfkörpereinspannung - .
 
 
 
Push-Out-Test - Für die Bewertung der Eignung von Implantatwerkstoffen, die Entwicklung neuer Biomaterialien und die gezielte  Oberflächenmodifikation von Implantaten, die fest im Skelettsystem verankert werden sollen, ist die quantitative Untersuchung der Belastungsfähigkeit des Interface zwischen dem jeweiligen Implantatwerkstoff und dem Knochen von grundlegender Bedeutung.
 
 
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  R  
 
Rasterkraftmikroskopie - .
 
 
 
Rauheit - .
 
 
 
Regelungsarten Härte - Bei der registrierenden Härteprüfung unterscheidet man unabhängig vom Anwendungsbereich (Nano-, Mikro- oder Makrohärte) drei unterschiedliche Regelungsarten bei der Versuchsdurchführung.
 
 
 
Reißmodul - (auch Tearingmodul) Formelzeichen: TJ  Einheit: [-] Die Phasen der Rissausbreitung in Kunststoffen werden durch die Stadien der Rissabstumpfung, der physikalischen Rissinitiierung und der Rissausbreitung charakterisiert.
 
 
 
Ringversuch - auch round robin test Ein Ringversuch oder Ringvergleich (engl.
 
 
 
Riss - Ein Riss stellt eine Ungänze dar, die auf Grund fertigungsbedingter oder betriebsbedingter Ursachen in einem Werkstoff enthalten sein kann [1].
 
 
 
Rissmodell nach Dugdale - Das Dugdale'sche Rissmodell wurde von Wells 1961 abgeleitet und gilt als Basis für das CTOD-Konzept der Fließbruchmechanik (CTOD = Crack Tip Opening Displacement).
 
 
 
Rissmodell nach Griffith - .
 
 
 
Rissmodell nach Irwin und McClintock - .
 
 
 
Risswiderstandskurven-Konzept -
 
 
 
Rockwellhärte - (Skalen R, L, M, E, K) Die Rockwellhärteprüfung wurde aufbauend auf Arbeiten von Ludwik und Rockwell im Jahre 1922 ursprünglich für metallische Werkstoffe entwickelt.
 
 
 
Rollringtest - Der Rollringtest wurde von der Fa. V.G. Kunststofftechnik Chemnitz in die Kunststoffprüfung eingeführt und dient der Bewertung der mechanischen Eigenschaften von lasergesinterten Kunststoffen, vorzugsweise auf Polyamid-Basis. Die Testapparatur für das Rollringverfahren ist im Bild a mit eingespanntem Rollring dargestellt.
 
 
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  S  
 
Schadensfallanalyse - Versagt ein Bauteil im Gebrauch als Folge ausschließlich mechanischer Beanspruchung, kann davon ausgegangen werden, dass dieses Bauteil über die aufgrund der Bauteilauslegung festgelegte zulässige Belastungsgrenze hinaus beansprucht wurde beziehungsweise, dass es nicht dem bestimmungsgemäßem Gebrauch ausgesetzt war, das heißt, dass eine Überbeanspruchung vorlag.
 
 
 
Schallemissionen - Schallemissionen treten in Festkörpern immer dann auf, wenn mit dem Überschreiten bestimmter Werkstoffanstrengungen elastische Energiemengen in Form mechanischer Spannungswellen freigesetzt werden.
 
 
 
Schallemissionsanalyse - siehe auch Kopplung SEA/IKBV Ein Verfahren der Werkstoffprüfung, welches in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist die Schallemissionsanalyse (SEA) oder auch Schallemissionsprüfung.
 
 
 
Schallemissionsprüfung - s
 
 
 
Scherbandbildung - auch Scherfließen (siehe auch Deformationsmechanismen, mikromechanische) Scherbänder können sich nur bei bestimmten Dehngeschwindigkeiten und Temperaturen bilden.
 
 
 
schichtsilikatverstärkte Polymere - Polymere, insbesondere Massenkunststoffe, bieten häufig ein breites Anwendungsspektrum und eine gute Relation zwischen Werkstoffeigenschaften und Kosten.
 
 
 
Schlagbiegeversuch nach Charpy - Russel hat im Jahre 1898 erstmals einen Pendelhammer als Prüfvorrichtung für die Schlagprüfung eingeführt.
 
 
 
Schlagbiegeversuch nach Izod - Die Bestimmung der Izod-Schlagzähigkeit nach der Norm DIN EN ISO 180 erfolgt sowohl für steife thermoplastische Spitzguss- und Extrusionsformmassen, duroplastische Werkstoffe und thermotrope flüssigkristalline Polymere als auch für gefüllte und verstärkte Werkstoffe.
 
 
 
Schlagzugversuch - Das Ziel des konventionellen Schlagzugversuches nach DIN EN ISO 8256 „Kunststoffe – Bestimmung der Schlagzugzähigkeit“ besteht darin, das Verhalten von Prüfkörpern unter verhältnismäßig hoher Schlaggeschwindigkeit zu untersuchen und die Zähigkeit bzw.
 
 
 
Schlankheitsgrad - Der Schlankheitsgrad dient zur Bewertung der geometrischen Eignung von Prüfkörpern für die Ermittlung von Kennwerten im Druckversuch sowie zur Berechnung der kritischen Knickspannung.Bei Einwirkung einer Druckspannung darf der Prüfkörper nicht ausknicken, da ansonsten ein Eulerscher Stabilitätsfall entsteht.
 
 
 
schwingende Beanspruchung - Unter einer schwingenden Beanspruchung wird eine zeitlich wechselnde Beanspruchung (siehe Ermüdung) verstanden.
 
 
 
Servohydraulischer Antrieb - .
 
 
 
Shore-Härte - Die Shore-Härte, benannt nach Albert F. Shore, ist eine Kennzahl, die vorwiegend für Elastomere und gummielastische Polymere eingesetzt wird.
 
 
 
Smart Materials - Smart Materials (oder auch intelligente Werkstoffe) zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, zielgerichtet auf Veränderungen der Betriebs- oder Umgebungsbedingungen (z.B.
 
 
 
Spannungsrissbeständigkeit - Die Spannungsrissbildung und der dem Versagen entgegenwirkende Spannungsrisswiderstand (environmental stress cracking resistance) ist von essentieller Bedeutung für die Bewertung des Langzeitverhaltens von Kunststoffen für Behälter oder Rohre, aber auch von Klebstoffen, Korrosionsschutzschichten, Kabelummantelungen und in der Medizintechnik, insbesondere in kombinierter Beanspruchung mit Köperflüssigkeiten, Temperatur und energiereicher Strahlung, z.B.
 
 
 
Spannungsrisskorrosion - Der Angriff eines aggressiven Mediums auf einen Kunststoff kann chemische und/oder physikalische Veränderungen im Werkstoff bewirken.
 
 
 
Speckle-Messtechnik - Bei Beleuchtung einer diffus reflektierenden optisch rauen Oberfläche mit kohärentem Licht erscheint diese in einer körnigen Struktur (Speckle).
 
 
 
sphärolithische Struktur - Bei der Kristallisation von Polymeren können nach [1] drei Wachstumsformen auftreten: die mikrokristalline Erstarrung, das Facettenwachstum und das Dendritenwachstum.
 
 
 
Spröd-Zäh-Übergang - Der Spröd-Zäh-Übergang kennzeichnet den Punkt in einer physikalischen Abhängigkeit der Werkstoffzähigkeit (als Maß für die Energiedissipation oder den Widerstand gegen Rissausbreitung), an dem eine prinzipielle Änderung des Werk-stoffverhaltens eintritt, z.B.
 
 
 
sprödbruchfördernde Faktoren - Das Versagen von Bauteilen aus Kunststoffen und Verbundwerkstoffen wird durch eine Reihe von Faktoren begünstigt, die als sprödbruchfördernde Faktoren bezeichnet werden.
 
 
 
Stauchhärte - .
 
 
 
Struktur, sphärolitische - i
 
 
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  T  
 
Tabor-Beziehung - Die Kenntnis des Zusammenhanges zwischen Härte und anderen mechanischen Kenngrößen, z.B.
 
 
 
Thermische Dehnungs-Analyse - Bei einer Warmlagerung im Bereich der Umwandlungstemperatur neigen Formteile aus Kunststoffen teilweise zu erheblichen Dimensions- und Gestaltänderungen.
 
 
 
Thermische Spannungs-Analyse - Bei einer Warmlagerung im Bereich der Umwandlungstemperatur neigen Formteile aus Kunststoffen teilweise zu erheblichen Dimensions- und Gestaltänderungen.
 
 
 
Trägheitskraft -
 
 
 
Trapezprüfkörper - Für die Berechnung des Weiterreißwiderstandes im Weiterreißversuch werden für Folien Trapezprüfkörper nach DIN 53363 sowie streifen-, winkel- und bogenförmige Prüfkörper nach DIN ISO 34-1 verwendet.
 
 
 
Traversengeschwindigkeit - Universalprüfmaschinen besitzen in der Regel zwei mechanische Träger, die zur Befestigung von Kraftmessdosen, Aufnahmevorrichtungen und Einspannklemmen dienen.
 
 
 
tribologische Beanspruchung - Unter tribologischer Beanspruchung wird die Beanspruchung der Oberfläche eines Festkörpers durch Kontakt und Relativbewegung eines festen, flüssigen oder gasförmigen Gegenkörpers verstanden.
 
 
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  U  
 
UCI-Härte - Ein Sonderverfahren der Härteprüfung stellt das UCI-Verfahren (Ultrasonic Contact Impedance) dar.
 
 
 
Ultraschall-Prüfkopf - Ein Ultraschall-Prüfkopf besteht im Wesentlichen aus einem piezoelektrischen Schwinger, der infolge der elektrischen Anregung mechanische Spannungswellen erzeugt.
 
 
 
Ultraschallprüfung - Die bildgebende Ultraschallprüfung entspricht der Darstellung von Amplitude oder Signallaufzeit des Ultraschallsignals als Funktion des Ortes und/oder der Zeit.
 
 
 
Umwertung von Härtewerten - Mitunter besteht  unter dem Gesichtspunkt der Vergleichbarkeit der Wunsch oder die Notwendigkeit, die mit einem bestimmten Verfahren ermittelten Härtewerte in eine andere Skala umzurechnen, d.h.
 
 
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  V  
 
Vicat-Erweichungstemperatur - Das Ziel der Wärmebeständigkeitsmethode nach VICAT besteht in der Bestimmung einer Wärmebeständigkeitstemperatur, die methodisch bedingt quantitativ nicht mit Hilfe von anderen Methoden experimentell ermittelten Temperaturen übereinstimmt [1].
 
 
 
Vickershärte -
 
 
 
Vielzweckprüfkörper - Der in der Kunststoffprüfung verwendete Vielzweckprüfkörper ist in der DIN EN ISO 3167 genormt [1]. Das Bild 1 zeigt die in der DIN EN ISO 527 [2] festgelegten Abmessungen für die Vielzweckprüfkörper Typ A und Typ B sowie weitere zulässige Prüfkörperformen. Bild 1: Vielzweckprüfkörper 1A und andere Prüfkörper für den Zugversuch.  Eine charakteristische Abmessung für die Vielzweckprüfkörper ist die Länge l1, die im Fall des Vielzweckprüfkörpers Typ A die Herstellung von Dreipunktbiegeprüfkörpern oder SENB – (single-edge-notched bend) Prüfkörpern der Abmessungen Breite W = 10 mm (= b1), Dicke B = 4 mm (= d), Länge L = 80 mm (= l1), erlaubt.
 
 
 
viskose Deformation -
 
 
 
vollautomatische Zugprüfung - Mit modernen Universalprüfmaschinen wird der Zugversuch, d.h. die Beanspruchung des Prüfkörpers sowie die Erfassung und Auswertung der Messwerte, bereits automatisiert durchgeführt.
 
 
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  W  
 
Wärmeformbeständigkeit - Die Methoden zur Bestimmung der thermischen Belastbarkeit von Kunststoffen lassen sich in der Kunststoffprüfung gemeinsam mit dem Brandverhalten, der Bauteilprüfung und Implantatprüfung in die Gruppe der technologischen Prüfverfahren einordnen [1], passen aber auch vom physikalischen Hintergrund problemlos in die Gruppe der thermo-mechanischen Prüfverfahren.
 
 
 
Wärmeformbeständigkeitstemperatur - Das Ziel der Bestimmung der Wärmeformbeständigkeitstemperatur HDT besteht in der quantitativen Charakterisierung der Wärmeformbeständigkeit eines Kunststoffes.
 
 
 
Wärmetönung - Wärmetönung im quasistatischen Zugversuch an KunststoffenJede Deformation eines Werkstoffes ist neben der Änderung der inneren Energie auch mit einer Wärmetönung verbunden.
 
 
 
Wasseraufnahme - In Kunststoffen, die eine mediale Beanspruchung durch Wasser erfahren, treten mehrere unterschiedliche Effekte auf z.B.: Maßänderungen (Quellungen), hervorgerufen durch Wasseraufnahme,  Extraktion wasserlöslicher Bestandteile undÄnderungen verschiedener Eigenschaften. Aus physikalischer Sicht handelt es sich bei der Wasseraufnahme um Diffusionsvorgänge.
 
 
 
Wegmesstechnik - Zur Erfassung der Verlängerung werden bei Universalprüfmaschinen unterschiedliche Wegmesstechniken verwendet: Absolutwegmesssysteme und Differenzwegmesssysteme. Unabhängig vom Alter der Prüfmaschinen sind fast immer Messlatten angebracht, die bei älteren Maschinen zur Darstellung des Absolutweges mit einer Auflösung von ± 1 mm dienen und bei neueren Systemen zur Festlegung der Not-Aus- und Traversenposition dienen.
 
 
 
Weiterreißversuch - Eine in der Praxis bewährte Methode zur Charakterisierung des Reißverhaltens von Folien und Elastomerwerkstoffen stellt die Bestimmung des Weiterreißwiderstandes Ts unter quasistatischen Versuchsbedingungen mittels des Weiterreißversuches dar.
 
 
 
Werkstoffkenngröße - Eine Werkstoffkenngröße (auch Kenngröße) ist eine quantitativ bestimmbare Eigenschaft eines Werkstoffes.
 
 
 
Werkstoffkennwert - Werkstoffkennwerte (auch Kennwerte) stellen den quantitativen Zusammenhang zwischen den Werkstoffeigenschaften und den Beanspruchungsbedingungen für einen bestimmten Werkstoff her.
 
 
 
Winkelprüfkörper - Für die Bestimmung des Weiterreißwiderstandes von Elastomeren im Weiterreißversuch können neben streifen- oder bogenförmigen Prüfkörpern auch Winkelprüfkörper nach Graves mit und ohne Einschnitt verwendet werden.
 
 
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  Z  
 
Zähigkeit - Zähigkeit Bei dem Einsatz von Kunststoffbauteilen in verschiedenen Industriezweigen wie der Automobilindustrie, dem Bauwesen, dem chemischen Apparatebau, der Mikroelektronik oder dem Hausgerätesektor ist die Zähigkeit eine wichtige Werkstoffkenngröße, die prüftechnisch mit unterschiedlichen Prüfmethoden nachgewiesen werden muss. Dabei treten neben statischen und schwingenden (dynamischen) auch sehr häufig schlag- oder stoßartige Beanspruchungen auf.
 
 
 
Zugversuch - Zugversuche gehören in der mechanischen Werkstoffprüfung neben der Messung der Härte zu den am häufigsten durchgeführten Prüfmethoden.
 
 
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