Der Oberflächenwiderstand ist der Quotient einer zwischen zwei Elektroden auf einer Oberfläche eines Prüfkörpers angelegten Spannung und der Stromstärke zwischen den Elektroden.


Die elektrische Spannung, die üblicherweise eine Gleichspannung ist, wird innerhalb einer gegebenen Zeitspanne angelegt. Dabei werden mögliche Polarisationserscheinungen an den Elektroden vernachlässigt.


An der Oberfläche von Isolierstoffen bilden sich oft Schichten von Schmutzablagerungen, Reaktionsprodukten mit der Atmosphäre und ein Wasserfilm, welche den Widerstand stark herabsetzen. Der Oberflächenwiderstand beträgt daher oft nur 1 % des Durchgangswiderstandes.
Literaturhinweise

Klicken Sie den Link für mehr Informationen