Das Dugdale'sche Rissmodell wurde von Wells 1961 abgeleitet und gilt als Basis für das CTOD-Konzept der Fließbruchmechanik (CTOD = Crack Tip Opening Displacement). Es beruht auf der Annahme, dass bei duktilem Werkstoffverhalten der Bruchvorgang von einer kritischen plastischen Verformung, der Rissspitzenöffnungsverschiebung CTOD oder Rissöffnung δ kontrolliert wird.



Bild: Rissmodell nach Dugdale

Die Ausbildung der plastischen Zone rpl ist von der Mikrostruktur abhängig und kann deshalb nicht in einer allgemeingültigen Form dargestellt werden. Abweichend von den Modellvorstellungen der theoretischen Konzepte der Bruchmechanik werden experimentell materialspezifische plastische Zonen nachgewiesen.

Literatur

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