auch Eindringkörper

Bei der konventionellen und registrierten Härtemessung lassen sich neben den weit verbreiteten kugel- und kegelförmigen Eindringkörpern (Indentern) auch vorteilhaft pyramidenförmige Indenter einsetzen. Die bekanntesten Indenter sind die




Im Bild sind die mit verschiedenen Indentern erzeugten Prüfeindrücke gleicher Oberfläche gezeigt:



 


Bild: Verschiedene Indenterformen in der Härtemessung und erzeugte Härteeindrücke gleicher Oberflächen


Für den Nachweis anisotroper Härteänderungen bei bestimmten Texturerscheinungen, wie sie bei Kunststoffen infolge des Verarbeitungsprozesses, insbesondere des Spritzgießens auftreten, hat der Knoopdiamant eine besondere Verbreitung gefunden. Andere Indenterformen, wie z.B. von Grodzinski (siehe Bild) oder auch der für Orientierungsmessung von Polystyrol von Bednarz entwickelte Indenter, haben kein Einsatzgebiet gefunden.

Für die im Bild dargestellten Indenterformen sind folgende geometrische Bedingungen gegeben






Literaturhinweise


  1. Dengel, D.: Auswirkungen einer Dachkante auf die Mikrohärte nach Vickers und Knoop. Materialprüfung 30 (1988) S. 184-186
  2. Weiler, W., Behncke, H.-H.: Anforderungen an Eindringkörper für die Universalhärteprüfung. Materialprüfung 32 (1990) H.10 S.

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