Ein Schaden ist definiert als Veränderungen an einem Bauteil, durch die seine vorgesehene Funktion wesentlich beeinträchtigt oder unmöglich gemacht wird, wobei die Schadensursache die Summe der schadensauslösenden Einflüsse ist.
In der Schadensanalyse wird vom Schadensbild - den augenscheinlichen Schadensphänomenen - auf die Schadensart und die Schadensursache geschlossen.

Bei Kunststoffbauteilen treten folgende Schadensphänomene bevorzugt auf:

Eine der häufigsten zum katastrophalen Versagen führenden Versagensursachen ist der Sprödbruch von Bauteilen oder Bauteilkomponenten. Der Sprödbruch wird durch verschiedene Einflussfaktoren, die sowohl einzeln als auch komplex auftreten können, begünstigt.


Bild: Sprödbruchfördernde Einflussfaktoren auf Kunststoffbauteile

Ein Bauteilschaden tritt dann auf, wenn das Eigenschaftsprofil des Werkstoffes (physikalische, mechanische, thermische und chemische Eigenschaften) nicht mit dem Anforderungsprofil des Bauteiles übereinstimmt.

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